Nach der Anwendung von Mifepriston ist kein Risiko für FehlbilDungen beim Fötus bekannt.
Die Anwendung von Misoprostol in den ersten 12 Schwangerschaftswochen ist mit einem leicht erhöhten Risiko für Fehlbildungen des Fötus verbunden. Das Risiko ist jedoch sehr gering, es betrifft weniger als 10 von 1.000 fortbestehenden Schwangerschaften. Die meisten dieser Fehlbildungen sind im Ultraschall nicht erkennbar.
Nach der 12. Schwangerschaftswoche besteht kein erhöhtes Risiko mehr.
Quellen
- Turner, Joseph V., Deborah Garratt, Anna Barwick, Lucas A. McLindon, M. Joy Spark, and Angela Smith. 2024. ‘Congenital and Fetal Effects After Mifepristone Exposure and Continuation of Pregnancy: A Systematic Review’. Clinical Pharmacology and Therapeutics, November. https://doi.org/10.1002/cpt.3392
- Philip, Neena, Caitlin S Shannon, and Beverly Winikoff. 2003. ‘Misoprostol and Teratogenicity: Reviewing the Evidence. Report of a Meeting.’ Robert H. Ebert Program on Critical Issues in Reproductive Health Publication Series. New York: Population Council and Gynuity Health Products. https://knowledgecommons.popcouncil.org/cgi/viewcontent.cgi?article=2658&context=departments_sbsr-rh
